It’s time for STRÜMPFE

Seit einiger Zeit habe ich die Nähmaschine entdeckt und wenn mir mein kleines Atelier ein bisschen Luft gönnt, dann versuche ich mich  daran. Als Anfängerin ist es allerdings recht schwierig, einfache Projekte zu finden, die trotzdem als Endprodukt einen Sinn machen. Als dann meine Schwester mit der Idee kam, Strümpfe zu nähen, war ich sofort begeistert. Ja, ich weiß. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich: LANGWEILIG! Aber für mich als Sockenfetischistin ist es DAS perfekte Projekt! Andere Mädels sammeln Handtaschen und bei mir platzt das Strumpffach aus allen Nähten – aber nur aussergewöhnliche Strümpfe! Und da es die nun nicht am laufenden Band gibt, kann ich sie mir nun endlich selber nähen. Als Anfängerin habe ich grade mal 1 Stunde mit Stoffauswahl und zuschneiden gebraucht und das erste Paar war fertig. Die Anleitung gibt es übrigens bei Zwergenschön.

das erste Paar hatte Geishas als Motiv

Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und hab gleich noch zwei weitere Paare genäht.

Strümpfe Collage Schmück Dich Schön

Und wenn sich jetzt unter euch auch eine Sockenliebhaberin findet, dann VERSCHENKE ich das zweite Paar an sie – die Strümpfe mit den Vögeln, dem grünen Zehenteil und den grün-orangenen Bündchen. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar und vielleicht könnt ihr euch dann schon bald über neue Strümpfe in Größe 38 freuen. Die Gewinnerin wird am Mittwoch, d. 12.2.2014 ermittelt.

Der Anfang

Am Anfang ist es eine wage Idee, die wie Nebel im Kopf herumschwirrt, irgendwann tritt sie  klar hervor und dann geht es an die Umsetzung: das eigene kleine Label. Bei mir war es Ende 2012 soweit und Schmück Dich Schön war geboren. Kurz darauf folgte auch die Einrichtung einer Facebookseite und der Dawanda-Shop wurde ins Leben gerufen. Seit einigen Wochen gibt es sogar ein offizielles Logo, auf das ich sehr stolz bin und das ich wirklich sehr gelungen finde.

Schmuck Dich Schon DaWanda Banner

Doch angefangen hat alles an einem bestimmten Platz. Denn wenn es soweit ist, dass die aktive  kreative Phase eingeleitet ist, braucht jeder Selbermacher natürlich einen Arbeitsplatz. Bei mir ist das ein großer Tisch mit vielen kleinen Utensilien. Um Schmuck zu kreieren braucht es nicht viel: Kleber, Scheere, Nähmaschine, Cutter und der Grundstock ist gelegt. Viel schwieriger ist es allerdings, sich zwischen den Tausend kleinen Teilchen, die verarbeitet werden können, zu entscheiden. Und noch zeitaufwendiger ist es dann, die zu einander passenden Teile zu finden. Denn die Kordel muss ja zum Schluss in die Kappe passen. Und wenn – wie beim letzten Projekt – auf einmal 4-6 Kordeln zusammen in EINE Kappe passen müssen, dann muss das VORHER klar sein.

Meine ersten Projekte waren dementsprechend etwas konfus aufgebaut und haben lange auf einen Abschluss gewartet, da ich voller Ambition und Tatendrang an die Umsetzung gegangen bin und dabei völlig außer Acht gelassen habe, dass Endstücke IMMER irgendwie ausgefranst und unschön aussehen und dass sie aufgehübscht werden wollen.

Und hier findet das Kreieren und Aufhübschen statt:

Arbeitsplatz Schmück Dich Schön